Grippeschutzimpfung im Januar – Auch jetzt noch wichtig für Sie

Illustration eines Influenza-Virus inmitten vulnerabler Gruppen, darunter ein Grippeimpfstoff
21.01.2026

Warum eine Impfung im laufenden Grippejahr wirkt

  • Der Impfstoff erzeugt bereits nach 10‑14 Tagen Antikörper.
  • Geimpfte entwickeln seltener schwere Verläufe.
  • Die Impfung reduziert die Weitergabe des Virus im Umfeld.

Laut dem Robert‑Koch‑Institut (RKI) liegt die durchschnittliche Wirksamkeit von Influenza‑Impfstoffen bei 40 % bis 60 %, selbst wenn die Grippe bereits zirkuliert.

Risikogruppen – wer besonders profitieren kann

Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) zur Grippeimpfung

Die Ständige Impfkommission (STIKO) rät dazu, die saisonale Influenza‑Impfung insbesondere für Personen zu nutzen, bei denen das Risiko für schwere Verläufe besonders hoch ist. Für alle Menschen ab dem 60. Lebensjahr besteht ein klarer Impftipp. Schwangere sollten bereits ab dem zweiten Trimenon geimpft werden, und bereits im ersten Trimenon empfehlen wir die Impfung, wenn eine zusätzlich bestehende Grunderkrankung das Risiko erhöht.

Personen mit chronischen Gesundheitsproblemen – etwa Erkrankungen der Atemwege, Herz‑ und Kreislaufstörungen, Leber‑ oder Nierenerkrankungen, Diabetes, andere Stoffwechselstörungen, neurologische Leiden wie Multiple Sklerose, die durch Infektionen ausgelöst werden können, sowie angeborene oder erworbene Immundefizienzen einschließlich HIV – werden ebenfalls zu einer Grippeimpfung geraten, weil sie ein deutlich erhöhtes Risiko für Komplikationen haben. Bewohner von Alten‑ und Pflegeheimen zählen ebenfalls zu den Risikogruppen, da dort die Ansteckungsgefahr besonders hoch ist.

Auch Menschen, die im gleichen Haushalt leben oder für Personen mit erhöhtem Risiko sorgen, sollten sich impfen lassen, um das Ansteckungsrisiko für diese Angehörigen zu senken.

Schließlich empfiehlt die STIKO die Impfung für Berufsgruppen mit einem erhöhten Infektionsrisiko. Dazu gehören medizinisches Personal, Mitarbeitende in Einrichtungen mit hohem Publikumsverkehr sowie alle, die als potenzielle Infektionsquelle für von ihnen betreute Risikopersonen fungieren. Auch hier gilt, dass ein regelmäßiger direkter Kontakt zu den genannten Tierarten eine zusätzliche Indikation für die Grippeimpfung darstellt.

Kurz gesagt: Wer zu den genannten Alters‑, Gesundheits‑ oder Berufsgruppen gehört, sollte die Grippeimpfung in Erwägung ziehen, um sich selbst und sein Umfeld vor schweren Verläufen und einer Weiterverbreitung des Virus zu schützen.

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FAQ – Kurzantworten

Kann ich die Impfung erhalten, wenn ich bereits Grippesymptome habe?
Bei akuter Erkrankung wird die Impfung auf den nächsten gesunden Tag verschoben.

Wie lange wirkt der Schutz?
Der Impfstoff schützt bis zum Ende der Saison, also etwa 6 Monate.

Gibt es Nebenwirkungen?
Leichte Schmerzen an der Einstichstelle und selten leichtes Fieber sind normal.

Weiterführende Literatur

  1. Informationsseite des RKI zur Influenza
  2. Informationsseite des RKI zur Influenza Schutzimpfung
  3. Aktuelle Impfempfehlungen und Impfkalender der STIKO

Fazit

Eine Grippeschutzimpfung während der aktiven Grippewelle ist sinnvoll und sicher. Besonders Risikogruppen reduzieren ihr Krankheitsrisiko und schützen ihr Umfeld. Schützen Sie sich und andere – bevor die nächste Welle stärker wird.

Sprechen Sie uns gerne an für eine individuelle Beratung oder vereinbaren Sie noch heute einen Termin.

Hinweis: Die hier dargestellten Informationen dienen ausschließlich Informationszwecken und ersetzen keine persönliche ärztliche Beratung. Für eine individuelle Impfempfehlung kontaktieren Sie bitte Ihre Haus‑ oder Fachärztin bzw. Ihren Haus‑ oder Facharzt.

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